Stand 19. März 2019

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Gemeinsam mehr erreichenMitbestimmung & MitverantwortungDie ZukunftSatzung
 

Worum geht's?

 

Gemeinsam mehr erreichen.

 

Potentiale & Synergien optimal nutzen: Das Modell der Genossenschaft bietet den Rahmen für die innovative Entwicklung des Gewerbehofs durch Genossenschaftsmitglieder und Projektpartner.

 

1995 gründen ansässige Unternehmen die Genossenschaft Gewerbehof Saarbrücker Straße eG mit dem Ziel der langfristigen Sicherung und Entwicklung des Standortes bei günstigen Mieten. 2002 entscheidet das Land Berlin, die Immobilie über den Liegenschaftsfonds öffentlich anzubieten und meistbietend zu verkaufen. Nach einem schwierigen Verhandlungsmarathon übernimmt die Genossenschaft am 01.09.2003 das Grundstück.

 
Eine beispiellose Entwicklung beginnt

 

Die auf dem Gewerbehof ansässigen Firmen und weitere Unternehmen sind heute mit 57 Mitgliedern in der Genossenschaft vertreten. Auf dem Gewerbehof ist eine vielfältige Mischung von Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks, des Handels, Künstler*innen, Medienunternehmen und produktionsnahen Dienstleistungen ansässig.

 

Die Mitglieder der Genossenschaft finden hier günstige Bedingungen, wirken an der Entwicklung des Standortes mit, beteiligen sich mit Einlagen und bilden so die Grundlage für den eigenen und den Erfolg der Genossenschaft.

 

Die Mitglieder wirken in Gremien und der Generalversammlung an den Entscheidungsprozessen der Genossenschaft mit. Im Bau- und Bewirtschaftungsausschuss und in Arbeitsgruppen werden aktuelle Entwicklungen diskutiert und die Gremienentscheidungen vorbereitet.

 

 

Klaus Lemmnitz, Christoph Andres, Frank Windel und Stefan Klinkenberg – Hoffest 2012

 

Das Konzept für die Nutzung, den Umbau, die Bewirtschaftung und die Finanzierung des Projekts wurde von Klinkenberg Architekten in enger Zusammenarbeit mit der Genossenschaft erarbeitet und über die Bauphase betreut.

 

Dabei fanden ökonomische, ökologische, soziale und denkmalpflegerische Gesichtspunkte eine besondere Berücksichtigung.

 

Die Umsetzung des Konzeptes erfolgte in 8 Baustufen über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die nächste Baustufe wurde jeweils erst nach der Vermietung und Finanzierung begonnen. Die dynamische Stufenplanung sorgte für hohe Flexibilität und Sicherheit bei der Änderung der Marktbedingungen. Die Genossenschaft hat in diesem Zeitraum ca. 14 Mio. € in die Entwicklung des Standortes investiert.

 

Nach der Berliner Volksbank ist jetzt die Umweltbank die Finanzierungspartnerin der Genossenschaft.

 

Der Neubau an der Straßburger Straße wurde durch eine nach genossenschaftlichen Grundsätzen organisierte Kommanditgesellschaft auf der Basis eines Erbbaurechtsvertrages mit der Genossenschaft realisiert. Das Projekt wird von der GLS Bank eG finanziert.

 
Das Profil der Genossenschaft:

 

Die ansässigen Firmen sind Miteigentümer und bestimmen die Entwicklung des Gewerbehofes..

 

Die Mitglieder der Genossenschaft mieten zu günstigen und langfristig stabilen Mieten. Es werden Flächen in verschiedenen Ausbaustandards mit verschiedenen Miethöhen angeboten.

 

Die gemischt-gewerbliche Nutzungsstruktur wird im urbanen Umfeld erhalten und weiter entwickelt.

 

Die ansässigen Firmen nutzen Synergien und unterstützen sich gegenseitig.

 

Die Genossenschaft nutzt und fördert die regionalen Wirtschaftskreisläufe, integriert kulturelle Initiativen und ist eine Plattform für innovative Projekte und Existenzgründer.

 

Die Genossenschaft bewahrt und schützt das bauliche Erbe und trägt zur lebendigen Vermittlung der Geschichte bei.

 

Die Genossenschaft setzt sich für nachhaltige, ökologische Entwicklungen ein.

 

Die Genossenschaft unterstützt und vernetzt genossenschaftliche, soziale und kulturelle Initiativen.

 

Wegen der zukunftsweisenden Ansätze und der erfolgreichen Umsetzung erfreut sich der Gewerbehof großer Unterstützung aus der Bundes-, Landes- und Bezirkspolitik, der Unternehmervereinigungen, der Umweltbank AG sowie interessierter Bürger*innen und Unternehmen. 

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